Altes Sofa in neuem Look – 6 Ideen

Altes Sofa in neuem Look – 6 Ideen

Gebrauchsspuren lassen sich auf einem Sofa nie ganz vermeiden. Wirklich schlimm ist das nicht, denn Krümel, Fussel und Tierhaare können weggesaugt werden. Ein Polstershampoo entfernt kleinere Flecken.

Altes Sofa in neuem Look - 6 Ideen

Und eine Polsterbürste als Aufsatz für den Stabsauger sorgt dafür, dass sich die Fasern wieder aufstellen. Wird das Sofa regelmäßig gepflegt, steht einer langen Nutzung also nichts im Wege.

Nun kann es aber sein, dass das Sofa zwar ein liebgewonnenes Möbelstück geworden, aber eben doch schon in die Jahre gekommen ist. Oder dass die Optik nicht mehr so richtig gefällt. Statt eine andere Couch anzuschaffen, kann dem Sitzmöbel dann frisches Leben eingehaucht werden.

Hier sind sechs Ideen, wie ein altes Sofa in neuem Look erstrahlt:

  1. Neues Polster oder anderer Bezug

Ist nur der Bezugsstoff nicht mehr ansehnlich, kann das alte Sofa neu bezogen werden. Der richtige Ansprechpartner dafür ist ein Raumausstatter. Er kann einen Bezugsstoff empfehlen, der nicht nur hübsch aussieht, sondern auch robust und pflegeleicht ist.

Wenn die Couch durchgesessen ist, ist das ein Fall für den Polsterer. Er entfernt das alte Material, polstert das Sofa neu auf und bezieht es frisch. Beschädigte Holzteile von einem wertvollen, antiken Stück sind beim Schreiner in den richtigen Händen.

Grundsätzlich ist es zwar auch möglich, sich die notwendigen Materialien zu besorgen und das Sofa selbst aufzuarbeiten. Bei einer eher schlichten und geradlinigen Bauart des Sofas ist das mit handwerklichem Geschick durchaus machbar.

Nur wird das Ergebnis vermutlich nie ganz an die Arbeit eines Profis heranreichen. Denn er beherrscht nicht nur die Techniken, sondern verfügt auch über die richtigen Werkzeuge.

  1. Husse aufziehen

Eine Sofahusse sorgt im Handumdrehen für einen neuen Look. Für ein Sofa mit Standardmaßen sind im Möbelfachhandel Hussen aus verschiedenen Materialien, in allerlei Farben und mit unterschiedlichen Mustern erhältlich.

Ist nichts Passendes dabei oder hat das Sofa eine ungewöhnliche Form, kann eine Husse beim Schneider oder beim Raumausstatter in Auftrag gegeben werden.

Das Praktische an einer Husse ist, dass sie bei Bedarf abgenommen und gewaschen oder in die Reinigung gegeben werden kann. Außerdem lässt sie sich problemlos austauschen, wenn sie abgenutzt ist oder wenn die Farbe und das Muster nicht mehr gefallen.

  1. Frischer Anstrich

Auch wenn die meisten das Streichen vermutlich im ersten Moment eher mit Wänden und Decken oder Möbeln aus festen Materialien in Verbindung bringen, kann auch einem Sofa ein frischer Anstrich verpasst werden.

Im Fachhandel sind dafür Kalkfarben erhältlich, die sich für Textilien eignen. Wichtig beim Streichen eines Sofas ist aber, die Farbe in mehreren sehr dünnen Schichten aufzutragen. Denn durch den Anstrich gelangt viel Feuchtigkeit in das Polster.

Zu dicke Farbschichten könnten dazu führen, dass zwar die Oberfläche abtrocknet, die tiefer liegenden Schichten des Polsters aber nicht. Im Ergebnis könnte das Sofa von innen heraus schimmeln.

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Außerdem könnten zu dicke Farbschichten Risse bilden, wenn sich der Stoff zum Beispiel beim Hinsetzen bewegt. Und nicht zuletzt könnte der Stoff durch dicke Farbschichten einfach sehr steif und hart werden.

Beim Streichen des Sofas ist also Geduld gefragt. Für ein optimales Ergebnis dürfen es ruhig acht bis zehn dünne Farbschichten sein, die jeweils gut trocknen müssen, bevor die nächste Farbschicht aufgetragen wird. Nach dem Anstrich sollte das Sofa etwa zwei Wochen lang komplett durchtrocknen.

anach sollte die Farbe mit einem Wachs versiegelt werden. Durch das Wachs sind die Farbflächen geschützt und der Stoff wird geschmeidiger. Genaue Hinweise zur Verarbeitung stehen aber auch noch einmal auf den Verpackungen der Textilmedien.

  1. Sofabezug färben

Bei einigen Sofas kann der Bezugsstoff abgezogen werden. In diesem Fall kann der Stoff mit Textilfarbe aufgefrischt, neu eingefärbt oder auch mit einem Muster versehen werden.

Allerdings lässt sich nicht jeder Stoff gut einfärben. Außerdem kann es passieren, dass die Nähte die Farbe nicht annehmen, wenn sie aus einem anderen Material bestehen als der Stoff.

Ist der Stoff unterschiedlich stark abgenutzt, kann die Färbung fleckig werden. Und der Stoff kann einlaufen oder sich verziehen, wenn die Temperatur des Färbebads zu hoch ist.

Im Zweifel ist es deshalb mitunter besser, das Ein- oder Umfärben einem Profi zu überlassen. Das gilt auch dann, wenn die Stoffstücke wegen ihrer Größe nicht in die Waschmaschine passen und eine gleichmäßige Färbung gewünscht ist.

  1. Decken anordnen

Eine schnelle und einfache, aber gleichzeitig sehr wirkungsvolle Lösung besteht darin, große Decken auf dem Sofa zu drapieren. Der Bezugsstoff verschwindet unter den Decken und das Sofa bekommt im Handumdrehen einen komplett neuen Look.

Dabei müssen es auch nicht unbedingt dicke und hochwertige Plaids sein. Simple Fleecedecken reichen völlig aus. Und weil sie nicht viel kosten, können sie immer wieder ausgetauscht werden, beispielsweise wenn der Raum passend zur Jahreszeit umdekoriert wird.

  1. Mit Kissen Akzente setzen

Wenn das Sofa eigentlich noch gut in Schuss ist, aber die Optik etwas aufgefrischt oder kleinere Gebrauchsspuren kaschiert werden sollen, schaffen Kissen schnell und einfach Abhilfe.

Ein paar farbenfrohe Kissen lassen das Sofa gleich ganz anders aussehen und sorgen nebenbei für hübsche Farbakzente im Raum. Kommen dann noch ein paar farblich passende Accessoires dazu, ist der neue Look komplett.

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Peter Siegmund, 52 Jahre, Druckermeister, Martin Blechmann, 39 Jahre, Medientechnologe Druckverarbeitung, Ella Bitzobski, 35 Jahre, Mediengestalterin Digital und Print, sowie Ferya Gülcan, Redakteurin und Betreiberin dieser Webseite schreiben hier Wissenswertes, Tipps, Ratgeber und Anleitungen zu Drucktechniken und Druckverfahren.

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