Japanische Kunstdrucke

Japanische Kunstdrucke

Japanischer Kunstdruck reproduziert die vielfältigen Werke alter Meister und junger japanischer Künstler. Dabei umfasst die japanische Kunst eine immense Bandbreite unterschiedlichster Stilrichtungen, die zwar immer auch durch den Zeitgeist geprägt sind, dennoch traditionelle Elemente aufgreifen. 

Im Unterscheid zu westlicher Kunst zeichnet sich japanische Kunst dadurch aus, dass sie weniger ausschließlich Dekorationsgegenstand als vielmehr auch Gebrauchsgegenstand ist. Eine bedeutende Kunstrichtung ist die Kalligraphie, die heute in der westlichen Welt als Vorlage für viele dekorative Kunstdrucke dient. Hohe Handwerkskunst zeigt sich in der Lackmalerei. Dazu wurde der Bildträger mit vielen Farbschichten bemalt, die jeweils nach der Trocknung poliert wurden.

Bekannt sind in diesem Zusammenhang sicher schwarze oder rote Lackplatten mit goldfarbenen Verzierungen. Zwischen dem 8. und 14. Jahrhundert entstanden Landschaftsbilder, die durch buddhistische Malereien und Zen-Malereien von Mönchen erstellt wurden, wobei die japanische Landschaftsmalerei erst während der Momoyama-Periode zu einer eigenständigen Kunstgattung  avancierte. 

Eine weitere bedeutende japanische Kunstrichtung ist die im 17. Jahrhundert entstandene Literatenmalerei, in der Amateure verschiedene Kunstformen, wie Dichtung, Kalligraphie und gemalte Elemente auf einem Gemälde miteinander verbanden. Auch wenn Landschaften, Bäume oder Blüten bevorzugte Bildmotive darstellten, verfolgten die Künstler weniger das Ziel der professionellen, konkreten Wiedergabe als vielmehr den Ausdruck des persönlich Empfundenen.

In der Literatenmalerei war also weniger die eigentliche bildliche Darstellung entscheidend, sondern der Malvorgang an sich. Japanischer Kunstdruck bietet eine große Bandbreite an Reproduktionen von Literatenmalereien, beispielsweise von Ikeno Taiga, Buson, Uragami Gyokudo oder Watanabe Kazan. 

Nicht zu vergessen sind Mangas im Bereich des japanischen Kunstdrucks. Die japanischen Comics zeichnen sich durch die kunstvolle Verbindung von Realität und Phantasiefiguren aus, wobei nahezu allen Themen, bevorzugt jedoch das Actiongenre und Sexualität dargestellt werden. Die heutigen, modernen Mangazeichnungen gehen dabei vermutlich auf die sehr alten Shunga-Bilder zurück, die sich bei Ehepaaren und Besuchern von Freudenhäusern als sog. Kopfkissenbücher großer Beliebtheit erfreuten.

Asiatische Kunst und Bastelarbeiten wie Origami, finden sie auf https://www.asian-industry.eu/

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