Poster aufhängen – 5 Ideen

Poster aufhängen – 5 Ideen

Das Filmplakat vom Lieblingsfilm, ein dekoratives Werbeposter, ein Tourneeplakat oder ein schönes Foto im Posterformat eignen sich mindestens genauso gut als Wandschmuck wie ein Bild oder ein Gemälde.

Allerdings stellt sich mitunter die Frage, wie das Poster am besten aufgehängt wird. Es einfach mit Reißzwecken oder Nägeln zu befestigen, ist zwar zweckmäßig und funktioniert. Aber dabei bleiben nicht nur in der Wand, sondern auch im Poster unschöne Löcher zurück. Also muss eine Alternative her.

Hier sind fünf Ideen für das Aufhängen von Postern!

 

Idee Nr. 1: Das Poster mit Poster Strips befestigen.

Die einfachste Möglichkeit, um ein Poster aufzuhängen, ergibt sich durch sogenannte Poster Strips. Poster Strips sind kleine Klebestreifen, die auf beiden Seiten mit einer Klebeschicht ausgestattet sind. Um ein Poster aufzuhängen, wird das Schutzpapier auf der einen Seite der Klebestrips abgezogen und die Klebestreifen dann an der Rückseite des Posters positioniert.

Damit sie optimal haften, sollten sie ein paar Sekunden lang gut angedrückt werden. Anschließend wird auch das Schutzpapier auf der anderen Seite der Klebestreifen entfernt. Das Poster kann nun an der gewünschten Stelle platziert und angedrückt werden.

Ein großer Pluspunkt bei den Poster Strips ist, dass weder die Wand noch das Poster Löcher abbekommen. Zudem ist es wirklich kinderleicht, ein Poster auf diese Weise aufzuhängen. Und die Klebestreifen lassen sich rückstandfrei wieder ablösen, wenn das Poster irgendwann einmal abhängt und ausgetauscht oder an anderer Stelle aufgehängt werden soll.

 

Idee Nr. 2: Das Poster mit Klemmschienen aufhängen.

Wer sein Poster professionell aufhängen möchte, kann Klemmschienen verwenden. Klemmschienen sind dünne Leisten aus Aluminium, die aufgeklappt werden können. Hochwertige Klemmschienen sind auf den Innenseiten mit Moosgummi ausgestattet.

Dadurch wird zum einen verhindert, dass das Poster aus den Profilen herausrutschen kann. Zum anderen entstehen keine unschönen Abdrücke am Poster. Ein Set besteht immer aus zwei Klemmschienen, die einmal an der Oberkante und einmal an der Unterkante des Posters befestigt werden. Die Leiste für die Oberseite hat Ösen, über die das Poster aufgehängt werden kann.

Die untere Leiste beschwert das Poster, so dass es schön gerade nach unten hängt. Klemmleisten sind in verschiedenen Farben und in unterschiedlichen Breiten erhältlich.

 

Idee Nr. 3: Das Poster auf eine Leichtschaumplatte aufziehen.

Eine weitere Möglichkeit, um ein Poster in Szene zu setzen, ist das Aufziehen auf eine Leichtschaumplatte. Dafür wird die Leichtschaumplatte zuerst auf das richtige Maß zugeschnitten. Anschießend wird die Fläche großzügig mit Sprühkleber besprüht.

Dann wird das Poster an der Oberkante der Platte angesetzt und Stück für Stück angedrückt. Mit einem Rakel oder einem Lineal, das mit einem Stück Stoff umwickelt ist, kann das Poster endgültig festgedrückt und gleichzeitig glatt ausgestrichen werden. Zwei oder drei Bildaufhänger an der Rückseite sorgen für den richtigen Halt an der Wand.

Durch die Platte hat das Poster einen stabilen, festen Untergrund. Anders als eine Holzplatte hat eine Leichtschaumplatte kein großes Gewicht, so dass das Poster auch einer weniger tragfähigen Wand aufgehängt werden kann. Allerdings lässt sich das Poster nicht mehr von der Platte abziehen.

 

Idee Nr. 4: Das Poster rahmen.

Ein besonders wertvolles Poster kann auch in einem Bilderrahmen präsentiert werden. Damit der Rahmen nicht zu sehr vom Poster ablenkt, sollte er aber eher schlicht gehalten sein. Ein einfacher Rahmen aus schwarzen, weißen oder silberfarbenen Leisten verschmilzt optisch mit dem Poster und fällt so kaum auf. Auch ein rahmenloser Bilderrahmen, der vorne nur aus der Glasscheibe besteht, kommt für ein Poster in Frage.

Bei der Auswahl des Bilderrahmens sollte aber zum einen auf die Scheibe selbst geachtet werden. Sie sollte entspiegelt sein, denn sonst ist das Poster kaum zu erkennen. Zum anderen sollte der Bilderrahmen insgesamt nicht zu schwer sein, damit ihn die Wand sicher trägt.

Der große Vorteil von einem Bilderrahmen besteht darin, dass das Poster gut geschützt ist. Außerdem bleiben keinerlei Spuren zurück, wenn das Poster ausgetauscht wird. Nachteilig ist aber der mitunter hohe Preis für einen Bilderrahmen im Posterformat.

 

Idee Nr. 5: Das Poster als 3 D-Wandbild präsentieren.

Nirgends steht geschrieben, dass ein Poster immer an einem Stück und als plane Fläche an der Wand hängen muss. Mit wenig Aufwand lässt sich ein einfaches Poster in ein eindruckvolles Wandbild in 3 D-Optik verwandeln.

Dafür werden neben dem Poster

  • MDF-Platten in verschiedenen Stärken,
  • Sprühkleber,
  • weiße Acrylfarbe und Pinsel,
  • Lineal und Bleistift,
  • Cutter oder Schere sowie
  • Säge und Schleifpapier

benötigt.

Als erstes wird das Poster in ein Raster aus gleichgroßen Feldern aufgeteilt und in die entsprechenden Stücke zerschnitten. Anschließend werden aus den MDF-Platten Rechtecke in der gleichen Größe und Anzahl wie die Posterteile zugesägt. Nachdem die Schnittkanten geglättet sind, werden die Hölzer mit weißer Acrylfarbe gestrichen.

Die Farbe sorgt für einen einheitlich hellen Hintergrund. Zudem sehen weiße Kanten bei der Seitenansicht auf das Wandbild einfach besser aus. Wenn die Acrylfarbe trocken ist, werden die Posterteile mit Sprühkleber auf den Hölzern befestigt.

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich die verschiedenen Plattenstärken schön abwechseln. Dadurch wirkt das Wandbild nämlich lebendiger. Zum Schluss werden die beklebten Holzblöcke an der Wand wieder zum Bild zusammengesetzt.

Mehr Tipps, Ratgeber und Anleitungen:

Thema: Poster aufhängen – 5 Ideen

 

Teilen:

Kommentar verfassen