Kunstdrucke und Textildruck

Kunstdrucke und Textildruck  

Willkommen, auf unseren Portal für Kunstdrucke und Textildruck. Ausführliche Informationen zum Textildruckverfahren und Techniken, sowie Vorlagen, Muster und Anbieter. Farblehre der Kunst und Hersteller von Kunstdrucken, werden genauer betrachtet. Besuchen Sie auch unseren Shop oder den Downloadbereich.

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Textildruck Ideen und Motive 

Kunstdruck und Textildruck sind Bereiche des Druckwesens. Als Druck im Allgemeinen werden alle Verfahren bezeichnet, die zur Reproduktion von Druckvorlagen eingesetzt werden, wobei die Vorlage auf einen Träger, beispielsweise Papier oder Textilien, übertragen wird.

Dazu wird das Material, das bedruckt werden soll, angelegt, die Druckform eingefärbt und auf den Träger gepresst. Grundsätzlich liegt der Unterschied zwischen Kunstdruck und Textildruck im unterschiedlichen Druckträger sowie der Hochwertigkeit des Druckverfahrens.

Auch wenn der Begriff Kunstdruck umgangssprachlich als Synonym für nachgedruckte Gemälde benutzt wird und sicher auch vornehmlich dazu dient, sind diese Nachdrucke streng genommen nur dann Kunstdrucke, wenn sie ohne Raster oder mit frequenzmoduliertem Raster gedruckt wurden. Somit ist der Begriff weniger als Druck von Kunst zu verstehen, sondern vielmehr als eine Druckform, die den Originaleindruck der Vorlage wiederzugeben versucht.

Datenblatt Vorlage für eine Kunstdruck-Sammlung:

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Weiterführende Berichte, Tipps und Artikel:

Kapitel 2:

Kapitel 3:

Kapitel 4:

Videos:

 Kunstdrucke erstellenDruckverfahren und Drucktechniken

Vierfarbdruck und Druckfarben 

Durch die Vielzahl der Farben und Farbmischungen innerhalb eines Gemäldes grenzt sie sich somit klar vom normalen Farbdruck, wie etwa dem Vierfarbdruck, ab. Als Qualitätsmerkmal ist daher häufig die Anzahl der Druckfarben vermerkt und je mehr Druckfarben verwendet wurden, desto qualitativ höher ist der Druck und desto näher ist der Farbeindruck am Original.

Die Techniken des Kunstdrucks mit speziellen Farben finden jedoch auch bei Geldscheinen, Wertpapieren oder Urkunden Verwendung, also überall dort, wo die Kopierbarkeit erschwert werden soll. Bis in die 30er Jahre des 20.Jahrhunderts hinein, diente die Chromolithografie, die auf Godefroy Engelmann zurückgeht, als Verfahren für farbige Illustrationen von hoher Qualität.

Drucktechniken

Die Druckmethode für Textilien 

Der sog. Decoblock wurde entwickelt, um Kunstdrucke ohne Rahmen präsentieren und aufhängen zu können. Unter dem Begriff Textildruck werden alle Verfahren zusammengefasst, die das Bedrucken von Textilien ermöglichen, wobei hier umfangreiche Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Baumwolle beispielsweise bedarf anderer Farben und Behandlungsmethoden wie Polyester oder Seide. Zudem muss, um das Gewebe vollständig zu durchdringen, ein Gesamtfarbauftrag erfolgen. Die derzeit gebräuchlichste Druckmethode für Textildruck ist der Druck mit Rotationsfilm oder Flachfilm. 

 Weiterführende Anleitungen, Vorlagen und Ratgeber:

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Übersicht Drucktechniken 

Die Druckindustrie kennt eine Reihe unterschiedlicher Druckverfahren, die in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen. Zu den wichtigsten Drucktechniken gehören:

  • der Flachdruck.

Diese Drucktechnik, zu der der Offsetdruck, der Lichtdruck oder auch die Lithografie gehören, zeichnet sich dadurch aus, dass die Bildstellen und die Nichtbildstellen der Druckform fast auf einer Ebene liegen.

  • der Tiefdruck.

Hierbei liegen die Bildstellen der Druckform tiefer als die Nichtbildstellen. Der Tiefdruck kommt meist überall dort zum Einsatz, wo große Mengen und Auflagen hergestellt werden, beispielsweise bei der Herstellung von Zeitschriften, Prospekten oder Katalogen.

Daneben kommt der Tiefdruck häufig  auch bei der Fertigung von Verpackungen wie Folien oder Tetra-Paks sowie Textilien oder Wertpapieren zur Anwendung.

  • der Hochdruck.

Beim Hochdruck liegen die Bildstellen der Druckform oberhalb der Nichtbildstellen. Da die Herstellung der Druckformen aufwendig und verhältnismäßig kostenintensiv ist, wird der Hochdruck heute in aller Regel nur noch für handwerklich sehr anspruchsvolle Grafiken oder künstlerisch gestaltete Bücher verwendet.  

  • der Siebdruck.

Der Siebdruck gehört zu den Durchdruckverfahren und somit zu den Schablonendruckverfahren. Die Schablone, die auch als Drucksieb bezeichnet wird, wird heute meist fotomechanisch hergestellt, das fein beschichtete Siebgewebe besteht meist aus Kunststoff- oder Metallfäden.

Die Nichtbildstellen sind dabei farbundurchlässig. Der Siebdruck ist universell einsetzbar und kommt beispielsweise beim Bedrucken von Papier, Kunststoffen, Textilien, Keramik, Metall, Holz oder Glas zur Anwendung, wobei die Druckträger sowohl flach als auch geformt sein können.

  • der Digitaldruck.

Durch den Begriff Digitaldruck werden mehrere Druckverfahren zusammengefasst, die alle gemeinsam haben, dass die Übertragung des Druckbildes unmittelbar von einem Computer auf die Druckmaschine erfolgt. Eine Druckform wird nicht verwendet.

Zu den bekanntesten Vertretern des Digitaldrucks gehören der Thermodruck sowie dessen Weiterentwicklungen zum Thermotransferdruck und Thermosublimationsdruck. Da beim Digitaldruck die Fertigung einzelner Druckformen entfällt, eignet sich der Digitaldruck insbesondere für Drucke mit kleinen Auflagen oder geringen Stückzahlen.

Die wichtigsten Begriffe zum Thema Druck 

Im Bereich des Druckwesens gibt es einige Begriffe, die eine zentrale Bedeutung haben und insofern immer wieder verwendet werden. 

Hier daher eine Art kleines Lexikon mit den wichtigsten Begriffen zum Thema Druck.

  • Autotypische Farbmischung entsteht beim Rasterdruck mit mehreren Farben. 

Die einzelnen Rasterpunkte der Farben Cyan, Magenta und Gelb werden teilweise nebeneinander und teilweise übereinander gedruckt. An den Stellen, an denen die Farben übereinander gedruckt werden, entstehen Farben wie Rot, Grün, Blau oder Schwarz, wobei diese Mischung als subtraktive Farbmischung bezeichnet wird. 

Würden diese Farbflächen mit einer Lupe betrachtet, wären die einzelnen Farbkomponenten sichtbar. Das Auge allerdings löst die Farben nicht auf, sondern verbindet sie zu Farbflächen, wobei dies das Ergebnis einer additiven Farbmischung ist. Der Begriff autotypische Farbmischung bezeichnet den Wechsel von der subtraktiven zur additiven Farbmischung.

  • Beschnittmarke

Beschnittmarke ist ein Kennzeichen, das außerhalb des eigentlichen Druckbildes abgedruckt wird und als Vorgabe für weitere Verarbeitungsschritte wie beispielsweise den Zuschnitt, das Falzen oder das Stanzen dient.

  • Bildauflösung

Bildauflösung bezeichnet die Anzahl der Pixel, die ein Bild pro Längeneinheit hat. Für den Druck wird im Regelfall eine Mindestauflösung von 240dpi benötigt.

  • Bitmap-Modus

Bitmap-Modus bezeichnet einen Farbmodus, bei dem nur ein Farbwert für die Darstellung der Bildpixel verwendet wird. Dabei ist der Farbwert entweder Schwarz oder Weiß.

  • CMYK-Modus

CMYK-Modus ist ein Farbmodus, der im Vierfarbdruck zum Einsatz kommt. Jedem Pixel eines Bildes wird ein bestimmter Prozentwert für jede Druckfarbe zugeordnet. Die Druckfarben sind Cyan, Magenta, Geld und Schwarz.

  • Duplex

Duplex bezeichnet ein Graustufenbild, das mit zwei Druckfarben dargestellt wird. Soll ein Schwarzweißbild weicher gezeichnet, nicht in Tiefschwarz wiedergegeben oder mit feinen Details versehen werden, kommt Duplex zum Einsatz. Üblicherweise bestehen die beiden verwendeten Druckfarben aus Schwarz und einer Schmuckfarbe.

  • Graustufenmodus

Graustufenmodus ist ein Farbmodus, bei dem jedem Pixel eines Bildes in Graustufen ein bestimmter Helligkeitsgrad zugeordnet wird und zwar von 0 bei Schwarz bei 255 bei Weiß.

  •  Papierformat

Papierformat bezeichnet die Größe des Papiers, üblicherweise werden die DIN A-Formate verwendet. Das Papierformat bei DIN A8 entspricht beispielsweise 74 x 52 Millimeter, bei A4 297 x 210 Millimeter und bei A1 841 x 590 Millimeter.

  • Pixel ist ein Punkt des Bildes.

  • Puder

Puder wird zwischen bedruckte Bögen gestäubt, damit die Bögen nicht gegenseitig abfärben.

  • Rückstichheftung

Rückstichheftung bedeutet, dass das bedruckte Papier gefalzt und anschließend in der Falz mit zwei Klammern gebunden wird. Voraussetzung für die Rückstichheftung ist eine durch vier teilbare Seitenzahl.

  •  Satzspiegel

Satzspiegel ist die Fläche innerhalb der Seitenräder, auf die das Druckbild positioniert wird.

  • Überfüllen

Überfüllen bedeutet, dass ein Bildobjekt gegenüber einem anderen so vergrößert wird, dass es das andere Objekt überlappt.

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Redaktion

Peter Siegmund, 52 Jahre, Druckermeister, Martin Blechmann, 39 Jahre, Medientechnologe Druckverarbeitung, Ella Bitzobski, 35 Jahre, Mediengestalterin Digital und Print, sowie Ferya Gülcan, Redakteurin und Betreiberin dieser Webseite schreiben hier Wissenswertes, Tipps, Ratgeber und Anleitungen zu Drucktechniken und Druckverfahren.

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