Die Sommergarderobe winterfest verstauen – 6 Tipps

Die Sommergarderobe winterfest verstauen – 6 Tipps

Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, werden die warmen Strickpullover, Thermohosen, Jacken und Mützen hervorgeholt. Die leichten und luftigen Sommersachen hingegen ernten bestenfalls noch sehnsüchtige Blicke, bevor sie der Wintergarderobe Platz machen müssen. Wer soviel Platz im Kleiderschrank hat, dass er nichts umräumen muss, kann sich natürlich glücklich schätzen. Nur ist das eben nicht bei jedem der Fall.

Die Sommergarderobe winterfest verstauen - 6 Tipps

Und dann stellt sich die Frage, wie die Sommergarderobe winterfest verstaut werden kann. Wir geben Tipps für eine schonende und mottensichere Aufbewahrung!:

  1. Die Sommergarderobe waschen

Bevor die Textilien ihr Winterquartier beziehen, sollten sie gewaschen werden. Sofern es der Stoff zulässt, ist ein Waschgang bei 60 Grad optimal. Ansonsten die maximal mögliche Temperatur wählen.

Das Waschen entfernt Hautschüppchen und Gerüche, die die Raupen der Kleidermotten anlocken können. Schäden an Textilien verursachen nämlich nicht die ausgewachsenen Motten, sondern deren Raupen.

Sie ernähren sich in erster Linie von tierischen Fasern und Hautschüppchen. Besonders Wollsachen zählen zu ihren Lieblingsspeisen.

  1. Die Sommergarderoben gut trocknen lassen und ordentlich zusammenlegen

Nach dem Waschen müssen die Textilien sehr gut trocknen. Restfeuchtigkeit könnte nämlich dazu führen, dass sich Schimmel bildet.

Wer es ganz besonders ordentlich machen möchte, kann die Kleidungsstücke bügeln. Danach werden die Kleider zusammengelegt. Dabei gilt: Je empfindlicher ein Stoff ist, desto mehr sollte darauf geachtet werden, dass keine Falten vorhanden sind. Denn die Falten würden sich nicht nur unschön abzeichnen, sondern könnten die Fasern an den Kanten brechen lassen.

  1. Mit Gerüchen Motten vorbeugen

Verschiedene Düfte sorgen dafür, dass die eingelagerte Sommergarderobe für Motten unattraktiv wird. Ein bewährter Klassiker dabei ist Lavendel. Ein kleines Säckchen mit Lavendelblüten, das zwischen die Kleidung gelegt wird, hält Motten zuverlässig fern und lässt die Kleider gleichzeitig angenehm duften.

Um das Duftsäckchen aufzufrischen, kann es immer mal wieder mit ein paar Tropfen Lavendelöl beträufelt werden.

Auch Zedernöl trägt dazu bei, dass Motten die Garderobe meiden. Dafür einfach ein Stück Holz mit ein paar Tropfen Zedernöl beträufeln und zu der Sommergarderobe legen. In der Drogerie sind außerdem spezielle Sprays auf Basis von Neemöl erhältlich, mit denen die Kleider eingesprüht werden können.

  1. Die Sommergarderobe trocken und dunkel verstauen

Sind die Textilien fürs Einmotten vorbereitet, sollten sie auf jeden Fall lichtgeschützt verpackt werden. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Farben nicht ausbleichen. Tüten oder große Beutel aus Plastik sind als längerfristige Verpackung allerdings nicht ganz so gut geeignet.

Denn Kunststoff ist nicht atmungsaktiv. Beim Einpacken gelangt Luft in die Tüten und weil die Luftfeuchtigkeit nicht entweichen kann, kann Schimmel die Folge sein. Pappkartons, Holzkisten oder Baumwoll- und Leinenbeutel sind deshalb die bessere Wahl.

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Bei Vakuumbeuteln ist das anders. Auch sie bestehen zwar aus Plastik. Doch wenn die Beutel befüllt sind, wird die Luft komplett herausgezogen. Die Kleider sind dadurch wie eingeschweißt.

Ein Pluspunkt ist außerdem, dass sich das Volumen erheblich verringert. Allerdings sollten empfindliche und edle Kleidungsstücke nicht vakuumiert werden. Denn das starke Zusammenpressen könnte die Fasern die schädigen.

Hochwertige Kleider, Seidenblusen, Sommeranzüge und andere Textilien, die nicht zerknittern dürfen, sind in Kleidersäcken am besten aufgehoben. Mottensichere und atmungsaktive Kleidersäcke aus dicht gewebter Baumwolle, die hängend verstaut werden, schützen die edle Garderobe zuverlässig vor Staub und Schmutz.

  1. Den Platz unter dem Bett nutzen

Ein sehr gut geeigneter Ort, um die Sommergarderobe im Winter zu verstauen, ist der Platz unter dem Bett. Sind bereits Unterbettkommoden vorhanden, ist das natürlich besonders praktisch. Dann können die Sommersachen dort trocken, dunkel und gut belüftet eingelagert werden, ohne dass sie woanders Stauraum wegnehmen.

Einfache Boxen aus Holz oder Pappe, die verschlossen und unters Bett geschoben werden können, funktionieren aber natürlich genauso gut. Im Möbelladen und Haushaltswarenbedarf sind auch Plastikboxen mit Rollen erhältlich. Als Unterbettkommoden gedacht, sind sie oft mit Lüftungsschlitzen ausgestattet.

Im Keller oder auf dem Speicher sollte die Sommergarderobe nur dann eingelagert werden, wenn die Räume trocken und ähnlich warm sind wie die Wohnräume. Die guten Sommerstücke sollen schließlich nicht in kühler Feuchte oder einer muffigen Umgebung überwintern müssen.

  1. Den Kleiderschrank sinnvoll ordnen

Reicht der Platz im Kleiderschrank aus, macht es Sinn, die Sommergarderobe nicht auszulagern. Stattdessen sollte der Schrank nach Saison eingeräumt werden. Kleidung, die gerade nicht benötigt wird, wandert dabei ordentlich zusammengelegt in die obersten, schwer erreichbaren Fächer.

So sind diese Kleidungsstücke nicht im Weg. Kisten mit Deckel, die auf den Kleiderschrank gestellt werden, bieten ebenfalls einen gut geschützten Platz. Die Wintersachen hingegen dürfen sich auf den mittleren, gut erreichbaren Fächern in Augenhöhe und auf der Kleiderstange ausbreiten.

Im Frühjahr folgt dann der Platztausch. Die warmen Wintersachen ziehen in die oberen Fächer und die Kisten auf dem Schrank um, während die luftige Sommergarderobe die Ebenen auf Griffhöhe belegen darf.

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Peter Siegmund, 52 Jahre, Druckermeister, Martin Blechmann, 39 Jahre, Medientechnologe Druckverarbeitung, Ella Bitzobski, 35 Jahre, Mediengestalterin Digital und Print, sowie Ferya Gülcan, Redakteurin und Betreiberin dieser Webseite schreiben hier Wissenswertes, Tipps, Ratgeber und Anleitungen zu Drucktechniken und Druckverfahren.

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