7 Gründe für eine Wandverkleidung mit Filz

7 Gründe für eine Wandverkleidung mit Filz

Natürlich, nachwachsend, umweltfreundlich, frei von Schadstoffen: Wollfilz hat einige Vorzüge. Er gehört zu den ältesten textilen Werkstoffen überhaupt, lässt sich gut verarbeiten und ist recht pflegeleicht. Außerdem ist Wollfilz in den verschiedensten Farben erhältlich und wird als Meterware, als Material mit selbstklebender Rückseite und in Stücken angeboten. Dadurch kann Wollfilz flächig oder zu allerlei Mustern zusammengesetzt verlegt werden.

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7 Gründe für eine Wandverkleidung mit Filz

Als Verkleidung macht Wollfilz an Wänden und in Erkern, aber auch an Türen und Möbelfronten eine gute Figur. Das weiche und flauschige Material sorgt für eine Haptik, die Wärme und Wohnlichkeit ausstrahlt.

Und preislich kann Wollfilz locker mit einer hochwertigen Tapete oder Wandfarbe mithalten.

Doch die schöne Optik und die angenehme Haptik sind noch längst nicht alles. Auch was die Eigenschaften betrifft, kann Wollfilz überzeugen.

Wir nennen in dieser Hinsicht sieben Gründe für eine Wandverkleidung mit Filz!:

  1. Wollfilz reinigt die Luft und baut Schadstoffe ab.

Dass Grünpflanzen zu einem deutlich besseren Raumklima beitragen können, ist weithin bekannt. Aber auch reiner, natürlicher Wollfilz kann für eine sauberere Luft sorgen.

Denn Filz hat die Fähigkeit, Schadstoffe und Gerüche aus der Luft aufzunehmen und abzubauen. Diese Stärke kommt auch mit Blick auf Feinstaub zum Tragen.

  1. Filz ist von Haus aus schmutzabweisend.

Eine Wand oder eine andere Fläche, die mit Filz verkleidet ist, lässt sich natürlich nicht einfach überstreichen oder neu tapezieren. Auch mit Wasser und Reinigungsmittel anzurücken, klappt nicht ohne Weiteres. Aber das ist auch gar nicht notwendig.

Denn echter Wollfilz bringt seinen eigenen Fleckenschutz mit. Der natürliche Fettgehalt der Wolle und die antistatische Funktion der Fasern sorgen dafür, dass Schmutzpartikel an der Oberfläche haften bleiben.

Bei Bedarf kann die Verkleidung deshalb einfach abgebürstet oder abgesaugt werden.

Synthetischer Filz kann die gleichen Eigenschaften aufweisen. Ist er sachgerecht montiert, ist er robust, strapazierfähig und pflegeleicht. Schmutzablagerungen lassen sich ebenso einfach entfernen wie bei Wollfilz.

  1. Filz dämmt den Schall.

Vor allem in modernen Gebäuden mit reichlich Beton, großen Glasflächen und Steinböden ist die Raumakustik oft ein großes Problem. Aber auch Altbauten können sehr hellhörig sein.

Flächen, die mit Wollfilz verkleidet sind, reduzieren die Übertragung von Schall deutlich. Das liegt daran, dass die Fasern von Wollfilz untrennbar miteinander verbunden sind.

Deshalb können sie Schallwellen auffangen und neutralisieren.

Auch synthetischer Filz wirkt schalldämmend. Dabei senkt er nicht nur den Geräuschpegel innerhalb eines Raums, sondern verringert auch die Schallübertragung in Nachbarräume. Zusätzlich dazu schützt Filz vor Lärmquellen, die sich außerhalb des Raums befinden.

  1. Wollfilz reguliert die Luftfeuchtigkeit.

Nasse Jacken im Flur oder feuchte Wäsche auf dem Wäscheständer im Schlafzimmer können schnell zu einem tropischen Klima führen. Hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen erhöht die Gefahr, dass sich Schimmel bildet.

Das klingt nicht unbedingt nach guten Voraussetzungen für Flächen, die mit Stoff bespannt sind. Tatsächlich ist aber das Gegenteil der Fall. Das gilt zumindest für reinen Wollfilz.

Echter Wollfilz verfügt über hygroskopische Eigenschaften. Er ist also in der Lage, viel Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen. Konkret kann Wollfilz bis zu 35 Prozent seines Eigengewichts an Flüssigkeit speichern, ohne sich nass anzufühlen.

Sinkt die Luftfeuchtigkeit im Raum, gibt Wollfilz die gespeicherte Flüssigkeit wieder an die Umgebungsluft ab. Dadurch wird die Luftfeuchtigkeit ganz natürlich reguliert.

  1. Filz isoliert.

In Gebäuden mit schlechter oder mäßiger Dämmung kann es zur echten Herausforderung werden, konstant eine angenehme Temperatur zu halten. Vielmehr ist es eher so, dass es mal zu kalt und dann wieder zu warm ist. Filz kann hier Abhilfe schaffen.

Denn das Material hat eine isolierende Wirkung und funktioniert auf den verkleideten Flächen wie eine Wärmedämmung.

  1. Wollfilz ist schwer entflammbar.

Hitze in der Küche, Funkenflug am Kamin oder Geräte, Lampen, Kerzen und andere Einrichtungsgegenstände, die sehr warm werden können, scheinen im ersten Moment nicht die besten Partner für eine textile Wandverkleidung zu sein. Bei Wollfilz sind solche Bedenken aber unbegründet.

Denn Wollfilz gehört zu den hitzebeständigsten Naturfasern überhaupt. Selbst große Hitze führt nicht dazu, dass das Material brennt oder schmilzt und an der Haut festklebt. Stattdessen verkohlt Wollfilz und das auch erst ab einer Temperatur von etwa 320 Grad.

Bei Filz mit synthetischen Fasern ist das anders. Wer solchen Filz verwenden möchte, sollte genau überprüfen, was der Hersteller zum Brandschutz angibt.

  1. Filz schafft eine behagliche Atmosphäre.

Gestrichene oder tapezierte Wände, lackierte Möbelfronten oder Glas- und Spiegelflächen reflektieren das Licht. Filzfasern schlucken im Unterschied dazu einen Großteil des Lichts.

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Das Ergebnis ist eine Raumwirkung, die beruhigt und entspannt. Das Zimmer wirkt behaglich, gemütlich und wohnlich. Deshalb sind Verkleidung mit Filz im Schlafzimmer und auch im Kinderzimmer eine gute Idee.

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Peter Siegmund, - Druckermeister, Martin Blechmann, - Medientechnologe Druckverarbeitung, Ella Bitzobski, - Mediengestalterin Digital und Print, Youtuberin Sevilart (Bastel-Dekovideos) sowie Ferya & Christian Gülcan, Künstler (Malerei), Inhaber von Medienagenturen (inkl. Grafikdesign & Print) Redakteur/in und Betreiber/in dieser Webseite schreiben hier Wissenswertes, Tipps, Ratgeber und Anleitungen zu Drucktechniken, Dekos, Basteln, Kunst, Design, Maltechniken und Druckverfahren.

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