Kunstgeschichte

Die Kunstgeschichte diverser Künstler 

Erfahren Sie mehr über die Geschichte diverser Künstler und ihre Werke. Kunstgeschichte der letzten 300 Jahre und ihre Techniken. Von Magritte bis Da Vinci, sowie von Surrealisten und Impressionisten. Selbstbildnisse und Biografien in diversen Ausstellungen.

 

Magritte Kunstdruck

 

Der Margritte Kunstdruck zeigt Werke eines belgischen Malers, der neben Paul Delvaux zu den wichtigsten belgischen Surrealisten zählt. René François Ghislain Magritte, 1898 in Lessines geboren, begann im Alter von 12 Jahren mit dem Malen und Zeichen. Seine ersten Werke, die er impressionistisch malte, entstanden um 1913, drei Jahre später begann er sein Studium an der Akademie der schönen Künste in Brüssel. 1922 gründete er mit Georgette Berger eine Familie und nahm verschiedene Gelegenheitsarbeiten wie etwa als Werbe- und Plakatzeichner an, um seine Familie zu ernähren.

Erst durch einen Vertrag mit der Galerie „Le Centraure“ 1926 war es Magritte möglich, ausschließlich als Künstler zu arbeiten, ein Jahr später zeigte er seine überwiegend abstrakten Werke in einer ersten Einzelausstellung. Er lebte drei Jahre lang in Paris, wo ihn in erster Linie Giorgio de Chirico und seine metaphysischen Bilder beeindruckten. Nach Brüssel zurückgekehrt schloss er mit André Breton, Paul Èluard, Joan Miró, Hans Arp und später Salvador Dali Freundschaften. Bis 1966 arbeitete er als Redakteur für mehrere Zeitschriften und Zeitungen und beeinflusste durch seine Malerei, aber auch durch seine Denkweise Kunstrichtungen wie die Pop-Art oder die Konzeptkunst. Nachdem man ihm vorgeschlagen hatte, einige seiner Gemälde als Skulpturen umzusetzen, begann er die Entwürfe dafür zu zeichnen, die Gussformen herzustellen und die Modelle zu signieren.

Der Margritte Kunstdruck reproduziert Werke eines Künstlers, der die Idee des Surrealismus, die Realität mit Träumen zu vermischen, umsetzte, indem er Gegenstände realistisch malte, sie aber durch ungewöhnliche Zusammenstellungen verfremdete. Margritte dienen immer wieder die gleichen Objekte als Vorlage für seine Bilder, wie beispielsweise der Apfel, die Pfeife, die Taube, der blaue Himmel mit weißen Wolken, der Fesselballon oder Menschen mit einem Tuch vor dem Gesicht.

Dabei besteht häufig ein Zusammenhang zwischen den Objekten und seiner Kindheit, so symbolisieren Menschen mit bedeckten Gesichtern seine Mutter, die nach ihrem Selbstmord mit einem Nachthemd über dem Kopf aufgefunden wurde. Kunstdrucke von Magrittes Bildern enthalten zwei wesentliche Absichten des Künstlers. Zum einen wollte er verdeutlichen, dass auch das schönste Bild eben nur ein Bild ist und man den Apfel oder die Pfeife, so schön gemalt sie auch sein mögen, nicht essen oder rauchen kann. Zum anderen war sein Ziel, Alltägliches und Bekanntes auf neue, unbekannte Art und Weise darzustellen.1967 stirbt Magritte unerwartet in Brüssel. 

   

Historische Fahrzeuge Kunstdruck

 

Der Mercedes Kunstdruck zollt einer Automarke Tribut, die Statussymbol und Gebrauchsgegenstand zugleich, absoluter Luxus und auch für die breite Masse erschwinglich ist und Liebhaber quer durch alle Gesellschaftsschichten findet.

Dabei dienen dem Mercedes Kunstdruck bei weitem nicht nur aktuelle Modelle als Sportwagen oder Luxuslimousine oder historische Fahrzeuge als Vorlage, auch Renn- und Rekordwagen, Vans und Transporter, Nutzfahrzeuge und Busse sind als Kunstdrucke verewigt. Der Name Mercedes entstand dabei erst um die Jahrhundertwende und geht auf den Geschäftsmann Emil Jellinek zurück.

Dieser nahm ab 1899 in Anlehnung an den Kosenamen seiner Tochter unter dem Pseudonym Mercedes an Autorennen teil. Sein Fahrername wurde im Zusammenhang mit der Daimler-Motoren-Gesellschaft bekannt und mit der Vereinbarung, ein neues, leistungsstarkes Motorenmodell mit der Bezeichnung “Daimler-Mercedes” zu bauen, wurde Mercedes erstmals Bestandteil des Namens. Nachdem sich der Bekanntheitsgrad der Mercedes-Fahrzeuge durch erfolgreiche Teilnahmen an der Rennwoche von Nizza gesteigert hatte, wurde die Marke Mercedes 1902 geschützt.

1909 wurde dann auch das charakteristische Markenzeichen, der Mercedes-Stern, eingetragen und wird seit 1910 als Kühlersymbol benutzt. Bis heute gibt es jedoch keine eindeutige Interpretation dieses Symbols. Während Überlieferungen besagen, der Stern stünde für Motoren “zu Lande, zu Wasser und in der Luft auf der ganzen Welt”, besagt eine andere Überlieferung, der Stern kennzeichne eine langjährige Beschäftigung, nämlich von morgens um 8 Uhr, bis mittags um 12 Uhr, bis nachmittags um 16 Uhr, symbolisiert durch die drei Strahlen und ein Leben lang, symbolisiert durch den Ring. Auch wenn sich bis heute der Markenname immer wieder geändert hat und der Stern mittlerweile nur noch bei Luxuslimousinen in die Höhe ragt, ist und bleibt die Faszination und der Kult um Mercedes ungebrochen, wozu nicht zu letzt auch das Engagement an verschiedenen Rennserien wie der Formel1 oder der DTM  beitragen.

     

Frida Kahlo Kunstdruck

 

Der Frida Kahlo Kunstdruck porträtiert die bekannteste Malerin Mexikos. Frida Kahlo kommt 1907 zur Welt, verschiebt ihr Geburtsdatum später jedoch auf das Jahr der Mexikanischen Revolution 1910. Als sechsjähriges Kind erkrankt Frida Kahlo an Kinderlähmung, wovon sie ein verkürztes rechtes Bein zurückbehält. 1925 bohrt sich bei einem schweren Busunglück eine Stahlstange durch ihr Becken, sie muss immer wieder ein Stahlkorsett anlegen, ist ans Bett gefesselt und fängt an zu malen, um sich zu beschäftigen.

Ein Jahr nach dem Unfall erstellt sie ihr erstes Selbstportrait. Entgegen der ärztlichen Prognosen lernt Frieda Kahlo erneut zu laufen, behält aber die schweren Schädigungen des Unfalls zurück. Sie nutzt die Malerei als Ausdruck ihrer körperlichen und seelischen Qualen und verarbeitet ihre Fehlgeburten und die Tatsache, aufgrund de Unfalls unfruchtbar zu sein, durch Bilder wie “Meine Geburt“. 1929 heiratet Frida Kahlo den schon damals berühmten Maler Diego Rivera.

Wieder nutzt sie die Malerei, um die Untreue ihres Mannes zu verarbeiten, nach ihrer Scheidung 1939 verfällt sie zudem dem Alkohol und Affären. Ein Jahr später heiratet sie Diego Rivera erneut, ab 1943 unterrichten sie an der “La Esmeralda”. Die Anerkennung ihrer Arbeit, die sie sich schon lange gewünscht hatte, erhält sie durch ihre erste Einzelausstellung 1953, zu der sich Frida Kahlo im Bett liegend und an dieses bereits gefesselt, tragen lässt. Wenig später verliert sie ihr rechtes Bein durch Amputation. Der Frida Kahlo Kunstdruck reproduziert die Werke einer Künstlerin und Rebellin, der ihr eigenes Leben mit Krankheit und Leid, ihrer Ehe, der Untreue ihres Mannes und mit ihren Affären als Vorlage für ihre Werke diente. Über ein Drittel ihrer Bilder sind Selbstbildnisse, bedingt durch ihre Operationen und der Amputation ihres Fußes bleibt wenig Lebensfreude in ihren Bildern zurück.

Die Kunstdrucke zeigen eine ernste Frau, die sich traditionell kleidet und bewusst ihre Herkunft betont, die ihren Damenschurbart und zusammengewachsene Augenbrauen als Markenzeichen trägt und ihrer Ernsthaftigkeit helle Farben entgegensetzt. Neben ihrem eigenen Leben widmet sich Frida Kahlo in ihren Werken der frühen mexikanischen Kunst von Maya und Azteken, der europäischen Kunstgeschichte sowie sozialen und politischen Problemen. Sie stirbt 1954 an einer Lungenembolie.

  

Paul Klee Kunstdrucke

 

Paul Klee Kunstdrucke reproduzieren die Bilder des 1879 bei Bern geborenen Malers, die sich durch abstrakte Formen und Phantasiegestalten auszeichnen. Klee zog nach dem Abitur nach München, wo er, nachdem er lange zwischen Musik, Literatur und Malerei geschwankt hatte, zunächst an einer Privatschule Grafik und später Malerei bei Franz von Stuck studierte.

Zeitgleich beschäftigte er sich mit Wassily Kandinsky. Klee reiste nach Italien und zu seinen Eltern nach Bern, heiratete die Pianistin Lily Stumpf und ließ sich mit ihr und dem ein Jahr später geborenen Sohn Felix endgültig in München nieder. 1911 gründen Wassily Kandinsky und Franz Marc die expressionistische Künstlergruppe “Der Blaue Reiter”, deren Name sich aus einem gleichnamigen Holzschnitt Kandinskys ableitet und daraus resultiert, dass beide Künstler die Farbe Blau liebten, Marc Pferde und Kandinsky Reiter. Paul Klee war nie offizielles Mitglied dieser Gruppe, fühlte sich ihr jedoch durch das gemeinsame Interesse an Gotik, Primitivismus und dem modernen Fauvismus und Kubismus verbunden und zeigte seine Bilder in gemeinsamen Ausstellungen.

Eine Reise nach Tunis, die er 1914 zusammen mit August Macke und Louis Moilliet unternahm, inspirierte Paul Klee zu seinem eigenen Stil. Da Klees Vater Deutscher war, wurde Paul Klee 1916 eingezogen und nach Schleißheim und Gersthofen versetzt, wo er die Tarnbemalung der Flugzeuge ausbesserte. 1920 zeigt Klee 362 seiner Werke in einer ersten rückblickenden Einzelausstellung, die heute als Kunstdrucke verlegt werden. Von 1921 bis 1930 lehrt Klee am Bauhaus. Dabei steht für ihn im Vordergrund, Linien, Formen und Farben innerhalb eines Musters oder eines Bildes in Beziehung zu setzen, wobei er auch das Unbewusste als Element zuließ.

Klee gelang es, seinen divisionistischen Malstil zu perfektionieren.

Nachdem er vom Nationalsozialismus als “entarteter Künstler” tituliert nach Bern zurückkehrt, erlebt Klee trotz Diagnose der unheilbaren Krankheit Sklerodermie erneut eine sehr produktive und kreative Schaffensperiode. Paul Klee Kunstdrucke aus dieser Zeit zeigen Werke, in denen er improvisiert und verschiedene Gestaltungsmittel wie Bleistift, Kreide oder Tusche verwendet. Dabei dient ihm sein Gesundheitszustand häufig als Vorlage, den er durch Karikaturen leidender Personen darstellt. Er stirbt 1940.

      

Feininger Kunstdruck

 

Das Besondere am Feininger Kunstdruck ist, dass er nicht die Werke eines Künstlers reproduziert, sondern die Werke dreier Künstler, eines Vaters und zwei seiner Söhne. Die Kunstdrucke nach Vorlage des Vaters zeigen Werke von Lyonel Charles Adrian Feininger, einem 1871 in New York geborenen deutsch-amerikanischen Karikaturisten und Maler, der 1909 der Berliner Secession beitrat.

Nachdem er lange für deutsche, französische und amerikanische Zeitungen und Zeitschriften als Karikaturist tätig war und auch am Bauhaus lehrte, beginnt er im Alter von 36 Jahren zu malen. Er greift häufig Motive seiner Karikaturen und Skizzen auf, abstrahiert sie und gestaltet sie neu. Zu seinen bekanntesten Werken zählen seine Darstellungen der Kirchen und Dörfer rund um Weimar, die meist auch nach dem jeweiligen Ort benannt sind. Sein Sohn, Andreas Feininger, 1906 in Paris geboren und in Paris und Hamburg aufgewachsen, ist Fotograf.

Er genießt seine Ausbildung zum Architekten am Bauhaus, findet jedoch mehr Gefallen an der Fotografie von Bauten, die er seiner Meinung nach zudem besser beherrscht als seine Architektenkollegen. Er verwendet für seine Aufnahmen Fachkameras und teils selbstgebaute Teleobjektive mit sehr langer Brennweite, wodurch es ihm in beeindruckender Weise gelingt, die realen Größenverhältnisse aus großem Abstand heraus festzuhalten. Neben Aufnahmen in New York bilden Naturaufnahmen Schwerpunkte seines Werkes.

Der Feininger Kunstdruck wird durch Werke des Malers und Fotografen Theodor Lux Feininger, 1910 in Berlin als jüngster Sohn Lyonel Feiningers geboren, komplettiert. Auch Theodor studiert am Bauhaus Kunst, widmet sich zunächst der Fotografie, später der Malerei. Auch wenn der Einfluss des Bauhauses in seinen Werken spürbar bleibt, gelingt es ihm doch, eine eigene, charakteristische und unverwechselbare Handschrift zu entwickeln. Seine Bekanntheit in Deutschland begründet sich durch eine große Ausstellung in der Staatlichen Galerie Moritzburg 1998. Er arbeitet neben der Malerei als Schriftsteller und Lehrer.

  

Nolde Kunstdrucke

 

Nolde Kunstdrucke reproduzieren farbenfrohe und farbintensive Gemälde und Aquarelle des 1867 im deutsch-dänischen Grenzgebiet geborenen Künstlers. Nolde kommt als Emil Hansen zur Welt, benennt sich jedoch später nach seinem Heimatort. Er absolviert eine Lehre als Holzschnitzer und Zeichner in Flensburg, arbeitet während seiner Wanderjahre in München, Berlin und Karlsruhe und lehrt zwischen 1892 und 1898 Gewerbliches Zeichnen in St. Gallen. Nolde Kunstdrucke aus der frühen Schaffensperiode des Künstlers zeigen vor allem Landschaftsaquarelle, er wird durch farbige Zeichnungen der Schweizer Berge bekannt.

Nolde ist entschlossen, Maler zu werden, wird jedoch an Franz von Stucks Akademie in München abgelehnt. Er studiert bei Adolf Hölzer in Dachau und an der Academie Julien in Paris. Nolde entwickelt, inspiriert von van Gogh, Edvard Munch und James Ensor, einen eigenen Stil, der sich durch leuchtende, intensive Farben kennzeichnet. Nolde schließt sich kurzzeitig der Künstlervereinigung “Die Brücke” an. Er widmet sich vermehrt der Aquarellmalerei, lässt aber große Teile des Papiers unberührt und verzichtet auf Konturierungen seiner Sujets.

Er gründet 1912 mit einigen anderen Künstlern, die wie er aus der “Berliner Sezession” ausgeschlossen wurden, die “Neue Sezession” und zeigt seine Werke in deren Ausstellungen. Nolde malt das Berliner Nachtleben, inspiriert durch die Tätigkeit seiner Frau als Schauspielerin, und im Gegensatz dazu vom Primitivismus inspirierte Bilder von Masken, Stillleben oder exotischen Figuren. 1928 zieht Nolde nach Seebüll, wo ihm sein Garten und die Küstenlandschaft als Vorlage für viele seiner Werke dienen, zugleich malt er religiöse Bilder.

Durch den Nationalsozialismus diffamiert und zudem ab 1941 mit einem Malverbot belegt, erstellt er viele kleine Aquarelle, die er später als “ungemalte Bilder” bezeichnet und teilweise nach 1945 als Ölgemälde umsetzt. Kunstdrucke aus dieser Schaffensperiode sowie aus seinen letzten Lebensjahren zeigen vor allem Blumenbilder und Landschaftsmalereien aus Seebüll, wo Emil Nolde 1956 stirbt. 

      

Lichtenstein Kunstdruck

 

Der Lichtenstein Kunstdruck reproduziert die Werke eines Künstlers, der neben Andy Warhol zu den bedeutendsten Vertretern der Pop-Art zählt. Während sich Roy Fox Lichtenstein, 1923 in Manhattan geboren und als Maler und Lehrer tätig, durch die Darstellung von Comics in Anlehnung an den Industriedruck auszeichnet, erlangte Warhol Bekanntheit durch Quantitäten und Wiederholungen. Lichtenstein malt mit klaren Farben und nutzt Comics, Werbung oder das Branchenbuch, jedoch nie Fotografien als Vorlage.

Er entwickelt die von Benjamin Day erfundene Maltechnik der “Benday Dots” weiter, in dem er Farbflächen nicht ausmalt, sondern nur durch Punkte füllt, eine Rastermethode, die der Betrachtung durch eine Lupe nahe kommt. Er spielt mit schwarzen Linien und großen Flächen. Kunstdrucke aus Lichtensteins früher Schaffensperiode zeigen eine große Vielfalt an unterschiedlichen Themen, oft auch als Serien gemalt, und machen Picassos und Mondrians Einflüsse, aber auch die zeitgenössischer Künstler wie Oldenburg, deutlich. Lichtensteins Stil verfolgte die Absicht, die Kunst und das Konsumverhalten in Relation zu setzten, Kunst und Kommerz zu verbinden, was ihm nicht nur durch die Motivwahl, sondern beispielsweise auch durch die Farbgebung gelang.

Er setzte so wenig Farben wie möglich ein und füllte die Farbflächen häufig nur punktartig aus. Während beim industriellen Druck diese Technik jedoch aus ökonomischen Gründen heraus entsteht, verwendet Lichtenstein sie als Kunstmittel. 1961 gelingt ihm mit seinem Bild “Look Mickey” der Durchbruch. Lichtenstein verwendet für seine Darstellung von Personen in der Regel Prototypen und beschäftigt sich in den siebziger Jahren mit der optischen Täuschung und der Kunstgeschichte, wobei er große Werke in comicartigen Versionen umsetzt.

Insbesondere in den achtziger Jahren verlässt Lichtenstein die Welt des Comics. Der Lichtenstein Kunstdruck aus dieser Zeit zeigt seine expressionistischen und surrealen Wurzeln, die er durch gegenständliche Gemälde, beispielsweise von Landschaften, in klaren Farben, jedoch ohne Flächen oder Einrahmungen zeigt. 1995 wird Lichtenstein mit dem Kyoto-Preis ausgezeichnet, stirbt zwei Jahre später an einer Lungenentzündung.

  

Da Vinci Kunstdruck

 

Der Da Vinci Kunstdruck dokumentiert das Lebenswerk des 1452 in Anchiano geborenen italienischen Multitalents und Genies. Leonardo da Vinci war als Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Philosoph und Erfinder tätig.

Der Da Vinci Kunstdruck kann somit aus einer Reihe von Zeichnungen, Skizzen und Gemälden schöpfen, die eine Vielzahl an unterschiedlichen Themen beinhalten. Da Vinci arbeitete in Florenz und Mailand, ab 1513 in Rom und ab 1516 in Frankreich. Er entwarf zahlreiche Kunstgegenstände, führte die meisten jedoch nicht aus und hinterließ eine große Anzahl an bedeutenden anatomischen und naturwissenschaftlichen Studien.

Die Ergebnisse seiner Studien notierte er stets in Spiegelschrift und vertauschte häufig bei Konstruktionszeichnungen kleine Details, die einen Nachbau durch Fremde unmöglich machen würden. Kunstdrucke nach Vorlage von da Vincis Werken zeichnen sich durch die Wechselbeziehung von Forschung und Gestaltung aus. Er vereinte das Wissen um Licht und Schatten mit der linearen Zeichnung, verschwimmenden Umrissen und einer tiefgründigen Ausleuchtung des menschlichen Wesens. Seine charakteristische Helldunkelmalerei ließ seine Bilder geheimnisvoll, zugleich jedoch plastisch wirken, seine Gemälde sind Beispiele der malerischen Perfektion und Maßstäbe, der bis heute gelten. Seine bekannteste Illustration ist zweifelsohne “Der vitruvianische Mensch”, heute auf der italienischen Euro-Münze zu sehen, seine wenigen heute noch erhaltenen Kunstwerke sind weltbekannt.

Allen voran steht dabei das Portrait der “Mona Lisa”, aber auch Gemälde wie “Das Abendmahl”, “Madonna in der Felsengrotte” oder “Die Dame mit dem Hermelin” genießen weltweites Ansehen. In späteren Jahren widmete sich da Vinci vermehrt wissenschaftlichen Forschungen, erstellte Skizzen zu Fluggeräten oder erfand erste Konstruktionen von Getrieben. Die Methode seiner systematischen und enzyklopädischen Beschreibungen haben bis heute Bestand. Zudem beeinflussen da Vincis Forschungen und Entwürfe bis in die heutige Zeit hinein, so geht beispielsweise die Autobahnbrücke in Oslo oder die Leonardo-Brücke in Freiburg auf Skizzen da Vincis zurück.

 

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