Lagern und Transportieren von Kunstdrucken

Anleitung zum Lagern und Transportieren von Kunstdrucken 

Insbesondere Sammler und Liebhaber verfügen oft über eine ganz beträchtliche Anzahl an Kunstdrucken, die jedoch aufgrund der Menge nicht alle immer in einem schönen Bilderrahmen an der Wand präsentiert werden können.

Zudem kann es hin und wieder notwendig werden, Kunstdrucke zu transportieren, beispielsweise um sie neu rahmen zu lassen oder um sie als Geschenk zu überreichen. 

Für viele stellt sich spätestens dann allerdings die Frage, wie Kunstdrucke am besten und sichersten gelagert und transportiert werden.

 

Hier die wichtigsten Infos und unsere Anleitung dazu:  

Das Lagern von Kunstdrucken

Sehr beliebt für die Lagerung von Kunstdrucken sind Sammelmappen aus Kunststoff oder aus Karton. Diese Mappe sind zweifelsohne auch sehr praktisch, denn sie bieten in aller Regel viel Platz und sind zudem in unterschiedlichen Größen erhältlich, so dass auch größere Kunstdrucke darin verstaut werden können. 

Sehr wichtig ist jedoch, dass die Kunstdrucke so in die Sammelmappen einsortiert werden, dass sie sich möglichst wenig bewegen können, denn ansonsten kann es zu sehr unschönen Beschädigungen der Kanten kommen. 

Zudem dürfen sich die einzelnen Kunstdrucke nicht berühren, denn dies könnte zum einen Abfärbungen und zum anderen ein Zusammenkleben zur Folge haben. Sinnvoll ist daher, mit dünnen Kartons zu arbeiten, die zwischen die einzelnen Kunstdrucke gelegt werden, wobei die Qualität des Kartons umso besser sein muss, je länger der Kunstdruck gelagert werden soll. 

Ideal geeignet sind beispielsweise Passepartouts in Museumsqualität, die säurefrei und alterungsbeständig sind. Die verwendeten Kartons dürfen außerdem keinesfalls kleiner sein als die Kunstdrucke, denn dies könnte bei einer längeren Lagerung zu unschönen Abdrücken führen.

Geeignete Alternativen für Kartons wären Seidenpapiere oder Pergamin-Folie. 

Anstelle der Lagerung in Sammelmappen können Kunstdrucke auch in der Form gelagert werden, wie sie transportiert werden, nämlich gerollt oder in einer selbst hergestellten Kunstmappe.

Das Transportieren von Kunstdrucken

In den meisten Fällen werden Kunstdrucke für den Transport gerollt, insbesondere dann, wenn es sich um größere Formate handelt. 

Wichtig beim Zusammenrollen ist jedoch, dass der Kunstdruck auf keinen Fall eng zusammengerollt wird. Um den Druck zu schützen, sollte er außerdem immer mit Seidenpapier oder Pergamin-Folie abgedeckt und erst dann gerollt werden, um auf diese Weise die Bildoberfläche zu schützen, was vor allem bei Siebdrucken sehr wichtig ist. 

Die Schutzschicht muss dabei mindestens so groß sein wie der Kunstdruck, besser ist jedoch, wenn sie etwas größer ist. Zudem muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Kanten geschützt sind und auf die Rolle keinerlei Druck ausgeübt wird, denn schon ein minimales Zusammendrücken der Rolle würde zu unschönen Knickstellen führen, die kaum noch zu entfernen sind. 

Für den Transport und die Lagerung von Kunstdrucken können daneben auch Kunstmappen angefertigt werden. Dazu wird der Druck zunächst in Seidenpapier oder Pergamin-Folie eingeschlagen und anschließend auf einem etwas größeren, säurefreien Karton platziert. Um ein Verrutschen des Kunstdrucks zu verhindern, werden Dreiecke aus beispielsweise Kopierpapier gefaltet, über die Ecken des Kartons und des Bildes geschoben und an der Rückseite verklebt.

Den Deckel der Mappe bildet ein weiterer Karton in gleicher Größe. Wird die Mappe nun noch in Kunststofffolie eingeschlagen oder im Falle einer kleinen Mappe in eine Klarsichthülle gesteckt, ist der Kunstdruck sicher vor Stößen, Knicken und Nässe geschützt.

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