7 Tipps zur Auswahl von Bildern und Rahmen

7 Tipps zur Auswahl von Bildern und Rahmen

Ob moderne Poster, edle Kunstdrucke, klassische Gemälde, Fotos oder eigene Arbeiten: Bilder dekorieren einen Raum, sorgen für ein wohnliches Ambiente und lassen eine große, kahle Wand gleich viel freundlicher wirken.

Nun ist die Auswahl an Bildern aber genauso vielfältig wie die Einrichtungsstile und die Kunstgeschmäcke. Und letztlich sollte das an der Wand hängen, was einem selbst am besten gefällt.

Trotzdem gibt es ein paar Kleinigkeiten, die bei der Zusammenstellung von Kunstwerken für die Wände beachtet werden sollten.

Hier sind sieben Tipps zur Auswahl von Bildern und Rahmen!

 

Tipp Nr. 1: Den ganzen Raum berücksichtigen.

Nicht jedes Bild kommt in jedem Raum gut zur Geltung. Es gibt Motive, die besser ins Wohnzimmer, Schlafzimmer, Esszimmer oder Büro passen als in den Flur, in die Küche oder ins Bad. Außerdem sollte bei der Bilderauswahl immer der ganze Raum und nicht nur die freie Wand berücksichtigt werden.

Welche Farben haben die Wände und der Boden? Welche Möbelstücke und Deko-Gegenstände befinden sich in dem Raum? Wie sind die Lichtverhältnisse? Gibt es große Elemente wie beispielsweise Pflanzen oder Stehlampen, mit denen das Bild konkurriert?

Im nächsten Schritt gilt zu überlegen, wie sich das Bild in den Raum einfügen soll. Ist der Raum beispielsweise mit hellen Holzmöbeln eingerichtet, entsteht durch ein Bild in einem hellen Holzrahmen ein harmonisches Gesamtbild. Alles passt gut zusammen und wirkt wie aus einem Guss. Andersherum bildet ein modernes Bild in einem kühlen Metallrahmen einen spannenden Kontrast zu einer sonst eher klassischen und dunklen Einrichtung.

 

Tipp Nr. 2: Bilder geschickt arrangieren.

Soll eine Bilderwand entstehen, gibt es mehrere Möglichkeiten für die Auswahl und Anordnung der Bilder. Für ein harmonisches Gesamtbild können Bilder aus einer Serie ausgewählt werden. Eine andere Möglichkeit ist, Bilder zusammenzustellen, die ein ähnliches Thema haben oder sich in einer Farbwelt bewegen.

Die Bilder können anschließend sehr geradlinig arrangiert werden, so dass eine strenge, geometrische Anordnung entsteht. Damit die Bilderwand nicht zu eintönig wirkt und sich die Bilder gegenseitig nicht die Show stehlen, können verschiedene Bildformate miteinander kombiniert werden.

Andersherum ist möglich, sehr unterschiedliche Bilder von klassisch bis modern und von monoton bis sehr bunt zusammenzustellen. Um in dieses Arrangement etwas Ruhe hinzubringen, kann ein Format für alle Bilder ausgewählt werden. Wer es wild mag, kann aber natürlich auch verschiedenste Bilder in unterschiedlichen Formaten mischen und ohne besondere Struktur auf der Wand verteilen.

 

Tipp Nr. 3: Die Bilder abwechslungsreich präsentieren.

Wenn es darum geht, Bilder zu präsentieren, denken die meisten an Hammer und Nagel oder Bohrmaschine, Dübel und Schraube. Aber nirgends steht geschrieben, dass Bilder immer nur ganz klassisch aufgehängt werden müssen. Eine schöne Alternative sind Bilderschienen oder Galerieleisten.

Diese Schienen werden an der Wand befestigt und ermöglichen es, die Bilder jederzeit zu verschieben oder auszutauschen, ohne dass jedes Mal neue Löcher in der Wand zurückbleiben.

Für leichte Bilder und Poster kann auch eine Schnur eine witzige Lösung sein. An der Schnur werden die Bilder, ähnlich wie Wäsche an der Wäscheleine, befestigt. Eine genauso effektvolle und zugleich sehr einfache Präsentationsmöglichkeit, die keinerlei Spuren hinterlässt, ist, die Bilder einfach an der Wand anzulehnen.

 

Tipp Nr. 4: Bilderrahmen vorher ausprobieren.

Grundsätzlich sollte ein Bilderrahmen ein Bild unterstützen. Nicht der Rahmen steht im Vordergrund, sondern das Bild. Und der Rahmen verhilft dem Bild zu noch mehr Wirkung. Gleichzeitig hat ein Rahmen einen praktischen Nutzen, denn er schützt das Bild vor Schmutz und Beschädigungen.

Nun ist es aber oft gar nicht zu leicht, sich vorzustellen, wie ein Bild gerahmt aussieht. Bevor ein Bilderrahmen gekauft wird, ist es deshalb ratsam, verschiedene Varianten auszuprobieren.

Anbieter von Bildern und Rahmen haben auf ihren Internetseiten oft ein entsprechendes Einrahmungs-Tool. Hier kann das eigene Bild eingefügt und anschließend mit verschiedensten Rahmen und Passepartouts in allerlei Farben durchprobiert werden.

 

Tipp Nr. 5: Das Bildformat beachten.

Für fast jedes Bild lässt sich ein passender Rahmen finden. Zumal freie Flächen mit einem Passepartout abgedeckt werden können. Allerdings gibt es Bilder und Kunstdrucke, die ganz bewusst ein spezielles Format haben. Die ungewöhnliche Größe wurde in diesen Fällen gezielt gewählt, um die Bildwirkung zu unterstützen.

Zu überlegen ist dann, ob es nicht besser ist, dieses Bildformat beizubehalten. Kann oder soll nicht auf einen Bilderrahmen verzichtet werden, wäre ein auf Maß gefertigter Rahmen die richtige Wahl.

Dabei muss ein Bilderrahmen, der individuell auf Maß gefertigt wurde, gar nicht viel teurer sein als ein hochwertiger Standardrahmen. Anbieter von Bilderrahmen haben verschiedene Materialien im Sortiment, so dass auch ein Maßrahmen durchaus ins Budget passen kann. Gleichzeitig sorgt das Bild im ungewöhnlichen Format für eine schöne Abwechslung und einen Hauch Exklusivität.

 

Tipp Nr. 6: Farbe ins Spiel bringen.

Silber, Gold, Holzfarben, Weiß und Schwarz sind die klassischen Farben für Bilderrahmen. Und das hat auch durchaus seine Gründe. Denn diese Farben passen zu fast allen Bildern und lassen sich in nahezu jeden Raum integrieren. Außerdem halten sie sich dezent zurück und können sowohl mit klassischen Motiven als auch mit modernen Bildern gut kombiniert werden.

Aber es spricht überhaupt nichts dagegen, mit Farben zu spielen. Ein Bilderrahmen in einer auffälligen Farbe kann einen tollen Akzent setzen und die Aufmerksamkeit noch mehr auf das Bild ziehen. Ein schöner Effekt ergibt sich beispielsweise dann, wenn der Bilderrahmen eine dominante Farbe des Bildes aufgreift. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen dem Bild und dem Rahmen, die gleichzeitig die Bildwirkung geschickt unterstreicht.

Doch es geht auch andersherum, nämlich indem der Rahmen und das Bild einen starken Kontrast bilden. Ein eher dunkles und düsteres Bild beispielsweise kann in einem hellen, breiten Rahmen gleich viel freundlicher und lebendiger wirken. Und ein altbackenes Gemälde bekommt durch einen schlichten, modernen Alurahmen eine optische Verjüngungskur.

 

Tipp Nr. 7: Passepartouts nutzen.

Passepartouts können die Bildgröße verändern, einen Bildausschnitt hervorheben und die Bildwirkung verstärken. Daneben können sie dabei helfen, das Bild an die Bildformate im Umfeld oder auf die Größe des Bilderrahmens anzupassen. Und nicht zuletzt schützt ein Passepartout das Bild, weil es wie ein Abstandshalter zwischen dem Bild und dem Rahmenglas funktioniert.

Dabei gibt es Passepartouts aus verschiedenen Materialien und in den unterschiedlichsten Farben. Die Ausschnitte können eckig, rund oder oval sein und ganz schlicht oder mit einer zusätzlichen Umrandung daherkommen. Es kann sich also durchaus lohnen, Passepartouts als Hilfsmittel einzusetzen.

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Veröffentlicht von

Redaktion

Peter Siegmund, 52 Jahre, Druckermeister, Martin Blechmann, 39 Jahre, Medientechnologe Druckverarbeitung, Ella Bitzobski, 35 Jahre, Mediengestalterin Digital und Print schreiben hier Wissenswertes, Tipps, Ratgeber und Anleitungen zu Drucktechniken und Druckverfahren.

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