Textildruck Bettwäsche

Textildruck Bettwäsche

Beim industriellen Textildruck Bettwäsche bieten sich Druckverfahren für Meterware an, insbesondere der Siebdruck durch Rotationsfilmdruck und Flachfilmdruck. Beim Rotationsfilmdruck bestehen die Schablonen, die für jede Farbe einzeln erstellt werden, aus hohlen Walzen mit Löchern. 

Die Vorlage wird fotochemisch übertragen. Dazu wird die Farbe in die Schablone gepumpt und nach dem Verteilen durch einen Rollrakel durch die Löcher der Walze gedrückt. Beim Flachfilmdruck wird die Vorlage fotometrisch übertragen.

Dazu wird das Motiv zuerst auf einen Rahmen mit meist Polyestergewebe und anschließend auf den Stoff der Bettwäsche gedruckt. In der Regel wird bei beiden Druckverfahren mit dem 4c-Modus, der aus den Farben Cyan, Magenta, Yellow und Black besteht, gearbeitet, wobei auch der 6c-Modus, der um die Farben Green und Orange erweitert ist, möglich ist. 

Daneben gibt es den Textildruck Bettwäsche, der Bettwäsche gezielt nach Kundenwünschen veredelt. Hierzu eignet sich der Transferdruck mit Flock- und Flexfolien, der Siebdrucktransfer sowie der Digitaldruck. Voraussetzung für den Flocktransfer ist eine Vorlage, die nicht zu klein, aber auch nicht zu aufwendig oder farbig ist.

Das Motiv wird auf die Flock- oder Flexfolie übertragen, durch einen Schneidplotter ausgeschnitten und anschließend auf die Bettwäsche gepresst. Vielfarbige und aufwendige Motive können durch den Siebdrucktransfer umgesetzt werden. Hierzu wird die Vorlage zusammen mit Klebegranulat auf einen Druckträger gedruckt und dieser dann mit einer Transferpresse auf die Bettwäsche übertragen. 

Beim digitalen Stoffdruck werden hochwertige Tinten verwendet, die sich durch intensive Farben und eine gute Waschbeständigkeit auszeichnen. Pigmenttinten können dabei für alle Textilarten verwendet werden, Reaktivtinten kommen bei Naturfasern zum Einsatz. 

Durch das Erhitzen mit Wasserdampf verbinden sich die Farben mit dem Gewebe. Eine weitere Möglichkeit, Bettwäsche individuell zu bedrucken, besteht durch das Thermosublimationsverfahren. Wie bei Polyesterfasern wird hier mit Dispersionstinten gedruckt. Das Motiv besticht durch intensiv leuchtende Farben und durch das Eindampfen der Farbe in den Stoff ist der Druck kaum spürbar. Allerdings eignet sich dieses Verfahren eher für Bettwäsche mit hellen Grundfarben. Zudem muss die Bettwäsche einen Polyesteranteil haben.

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