Textildruck Großformatdruck

Textildruck Großformatdruck

Der Textildruck Großformatdruck bietet die Möglichkeit, Werbebotschaften in überdimensionalgroßem Format und dabei in sehr guter Qualität zu vermitteln, beispielsweise bei Messen, Veranstaltungen oder zu Präsentationszwecken. Die Produktpalette reicht dabei von Fahnen und Bannern über Transparente oder Deckenhängern bis hin zu Hintergründen. 

Diese werden dann in Show-Rooms, als Raumteiler, für den Kulissenbau oder für Dekorationen eingesetzt, sowohl innen als auch im Außenbereich. Der Textildruck Großformatdruck bedient sich dabei meist Sublimationstinten, durch die nicht nur eine hervorragende Bildqualität mit intensiven, leuchtenden Farben und scharfen Konturen erzeugt wird, sondern auch eine hohe Lichtbeständigkeit, Langlebigkeit und Waschbeständigkeit gewährleistet ist. 

Je nachdem, wo das Motiv verwendet wird, kommen als Textilarten Taft, Fahnenstoffe, Satin, Trevira in mittelschwerer oder schwerer Stoffqualität oder auch Planen, die hinterleuchtet werden können, zum Einsatz. Das Prinzip des Sublimationsdrucks ist, dass die Tinte in das Gewebe sublimiert, also eingedampft wird. Die Vorlage wird zunächst auf eine Spezialfolie aufgedruckt, wobei die Farbpigmente der Tinte in einen gasförmigen Zustand versetzt werden und so das Gewebe einfärben. 

Mit einer Transferpresse wird das Motiv dann auf den Stoff übertragen. Das Motiv verbindet sich vollständig mit dem Untergrund, so dass das Motiv nicht aufgeklebt wirkt oder der Farbauftrag spürbar ist. Großer Vorteil des Sublimationsverfahrens ist, dass die Größe des Bildes nur durch die Breite der Stoffbahn begrenzt wird, wobei auch sehr große Motivformate durch Verschweißen oder Vernähen der Druckbahnen umgesetzt werden können. 

Zudem können nahezu alle Vorlagen in Fotoqualität und mit relativ geringem Kostenaufwand gedruckt werden. Allerdings sind dem Sublimationsdruck auch Grenzen gesetzt. Spezielle Schmuck- und Sonderfarben wie Glitzerfarben oder Gold und Silber können nicht gedruckt werden. Hierzu wird dann auf den Siebdruck ausgewichen. Dieser bietet überdies den Vorteil, dass die Dicke der Farbschicht variiert werden kann. Allerdings muss für jede Farbe ein Film und eine Schablone angefertigt werden, was höhere Vorkosten verursacht, und die Druckgeschwindigkeit ist weitaus geringer als beim Digitaldruck.

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